Mai 05, 2026 Katharina Frohne
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"Wissen schaffen ohne Daten, das kann es nicht geben"

Portrait-Gloeckner

„Mein Experiment, meine Daten“ – dieses Verständnis von Forschung gerät zunehmend ins Wanken. Stattdessen rücken gemeinsam nutzbare Daten und ihre langfristige Verfügbarkeit in den Mittelpunkt. Warum dieser Wandel notwendig ist und was er für die wissenschaftliche Praxis bedeutet, zeigt ein aktuelles Interview mit Frank Oliver Glöckner, Sprecher von NFDI4Biodiversity und Vorstandsvorsitzender des GFBio e.V., und Astrid Nieße, Sprecherin von NFDI4Energy, im Blog der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Das Gespräch beleuchtet, wie sich wissenschaftliche Praxis im Umgang mit Daten derzeit verändert. Im Zentrum steht die wachsende Bedeutung von Forschungsdaten und die Frage, wie Infrastrukturen und Standards ihre nachhaltige Nutzung ermöglichen. Für Glöckner ist klar: „Wissen schaffen ohne Daten, das kann es nicht geben.“

Deutlich wird auch, dass es nicht nur um technische Lösungen geht, sondern um einen grundlegenden kulturellen Wandel: weg vom Prinzip „mein Experiment, meine Daten, mein Paper“ hin zu einer stärker gemeinschaftlich organisierten, datengetriebenen Wissenschaft. Entscheidend ist dabei, Daten so bereitzustellen, dass sie langfristig zugänglich und nachnutzbar sind – einschließlich qualitativ hochwertiger Metadaten.

Hier geht es zum vollständigen Interview.